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Der letzte Mensch
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"In ", schreibt der Übersetzer Jürg Laederach zu "Le dernier homme", "vollzieht Blanchots Erzähler mit seinem Blick eine Zangenbewegung um eine einzige Person, man könnte sie einen zerfledderten Absolutisten oder ein Treppen steigendes, durch Krankheit heruntergekommenes Absolutum nennen. Der Leser hat sich inzwischen an Blanchots Leidenschaft für jede Art des umkreisenden Umwegs gewöhnt, und so gibt es auch in diesem Bericht keine Unternehmung und kein Vorgehen, das sein Ziel anders als über sein diametral Entgegengesetztes ansteuert. Ist von dem Zerfledderten viel zu berichten? Der Erzähler findet nein, also berichtet er unermüdlich. Ist der Zerfledderte, der seinen eigenen Worten nach wie ein Wolf heult, etwa ein Hochgestellter? Der Erzähler bejaht es, um ihn besser erniedrigen zu können. Dringt Blanchots Erzähler hier grundsätzlich in die Verehrung, in die Christologie ein? Er möchte sich dem nicht verschließen und schlägt deshalb konsequent, verbissen und gegen sich selber auf jede Form von Devotion ein. In sind jegliche Direktheit und Unmittelbarkeit seit urvordenklichen Zeiten abhanden gekommen. Des Erzählers Programm wird zusätzlich befrachtet. Jederzeit läuft er Gefahr, dass der Beschriebene oder das Beschriebene zur Spiegelfläche und damit zur eigenen Person, ihrer angegriffenen, kniefällig verehrten Ungeheuerlichkeit werden." Mit "Der letzte Mensch" veröffentlichen wir eine zweite Erzählung von Maurice Blanchot in der Übersetzung von Jürg Laederach. Zu dessen Übersetzungskunst anlässlich der Veröffentlichung von "Im gewollten Augenblick" schrieb Joseph Hanimann in der FAZ: "Der vor zwei Jahren verstorbene Maurice Blanchot handhabte die alle Dinge und Ereignisse aufs selbe Unwirklichkeitsfeld einebnende Erzählkunst mit solcher Perfektion, daß jeder Übersetzungsanlauf an den Rand des Unmöglichen führen muß. Dieser Rand läuft, weit entfernt von der geballten Ausdruckskraft eines Genet oder Céline, bei Blanchot durch die stimmlose , praktisch durch Roland Barthes' Nullpunkt des Schreibens. Im sicheren Abstand zwischen Übersetzertreue und eigenem Erzählton, der aus Laederachs Büchern bekannt ist, wird mitunter eine faszinierende Komplizenschaft trotz der Distanz zwischen Übersetzer und Autor spürbar. Wo die Sprache nicht zur Welt, sondern immer nur zur Wortspur einer sich entziehenden Welt führt, ist es wohl besser, dem Übersetzer sieht mitunter ein Schriftsteller über die Schulter."

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Der letzte Mensch
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"In ", schreibt der Übersetzer Jürg Laederach zu "Le dernier homme", "vollzieht Blanchots Erzähler mit seinem Blick eine Zangenbewegung um eine einzige Person, man könnte sie einen zerfledderten Absolutisten oder ein Treppen steigendes, durch Krankheit heruntergekommenes Absolutum nennen. Der Leser hat sich inzwischen an Blanchots Leidenschaft für jede Art des umkreisenden Umwegs gewöhnt, und so gibt es auch in diesem Bericht keine Unternehmung und kein Vorgehen, das sein Ziel anders als über sein diametral Entgegengesetztes ansteuert. Ist von dem Zerfledderten viel zu berichten? Der Erzähler findet nein, also berichtet er unermüdlich. Ist der Zerfledderte, der seinen eigenen Worten nach wie ein Wolf heult, etwa ein Hochgestellter? Der Erzähler bejaht es, um ihn besser erniedrigen zu können. Dringt Blanchots Erzähler hier grundsätzlich in die Verehrung, in die Christologie ein? Er möchte sich dem nicht verschließen und schlägt deshalb konsequent, verbissen und gegen sich selber auf jede Form von Devotion ein. In sind jegliche Direktheit und Unmittelbarkeit seit urvordenklichen Zeiten abhanden gekommen. Des Erzählers Programm wird zusätzlich befrachtet. Jederzeit läuft er Gefahr, dass der Beschriebene oder das Beschriebene zur Spiegelfläche und damit zur eigenen Person, ihrer angegriffenen, kniefällig verehrten Ungeheuerlichkeit werden." Mit "Der letzte Mensch" veröffentlichen wir eine zweite Erzählung von Maurice Blanchot in der Übersetzung von Jürg Laederach. Zu dessen Übersetzungskunst anlässlich der Veröffentlichung von "Im gewollten Augenblick" schrieb Joseph Hanimann in der FAZ: "Der vor zwei Jahren verstorbene Maurice Blanchot handhabte die alle Dinge und Ereignisse aufs selbe Unwirklichkeitsfeld einebnende Erzählkunst mit solcher Perfektion, daß jeder Übersetzungsanlauf an den Rand des Unmöglichen führen muß. Dieser Rand läuft, weit entfernt von der geballten Ausdruckskraft eines Genet oder Céline, bei Blanchot durch die stimmlose , praktisch durch Roland Barthes' Nullpunkt des Schreibens. Im sicheren Abstand zwischen Übersetzertreue und eigenem Erzählton, der aus Laederachs Büchern bekannt ist, wird mitunter eine faszinierende Komplizenschaft trotz der Distanz zwischen Übersetzer und Autor spürbar. Wo die Sprache nicht zur Welt, sondern immer nur zur Wortspur einer sich entziehenden Welt führt, ist es wohl besser, dem Übersetzer sieht mitunter ein Schriftsteller über die Schulter."

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Dramen in einem Band
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Zum 100. Todestag von Henrik Ibsen am 23. Mai 2006 veröffentlicht der Verlag der Autoren alle maßgeblichen Dramen des norwegischen Klassikers in einem Band. Die Ausgabe enthält sowohl die berühmten realistischen Stücke und Ibsens großes "dramatisches Gedicht in 5 Akten", Peer Gynt, als auch unbekanntere Stücke wie Ibsens letztes Werk Wenn wir Toten erwachen. Ergänzt wird die Ausgabe durch Anmerkungen des Übersetzers zu allen dreizehn in diesem Band versammelten Dramen. Heiner Gimmler, geboren 1940, ist studierter Skandinavist und passionierter Übersetzer. Als Dramaturg hat er an fast allen großen deutschen Bühnen gearbeitet. Seine Übersetzungen zeichnen sich durch Prägnanz und Knappheit aus. Sie zeigen uns Ibsen in moderner Gestalt, frei vom Staub älterer, wortreicher, heute umständlich wirkender Übersetzungen, unter dem die scharfen Konturen der Originale lange Zeit verschwunden waren. Mit der Genauigkeit des Skandinavisten und dem Gespür des erfahrenen Theaterdramaturgen für Dialog und Gestik hat Gimmler den Ibsen unserer Zeit geschaffen, einen Ibsen, der an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in Gimmlers meisterlichen Übersetzungen immer wieder gespielt wird. Über 200 Inszenierungen seiner Ibsen-Übertragungen sprechen für sich. Sie wurden bereits von Regie-Legenden wie Ingmar Bergmann, Manfred Wekwerth, Peter Palitzsch und Rudolf Noelte inszeniert. Aber auch die jüngeren namhaften Regisseure wie Andreas Kriegenburg und Elmar Goerden greifen auf Gimmlers Ibsen-Fassungen zurück. "Henrik Ibsen, deutsch von Heiner Gimmler" ist somit inzwischen deutsche Theatergeschichte. Seit mehr als 30 Jahren prägen seine Übersetzungen die Ibsen-Rezeption an den deutschsprachigen Bühnen. Ebenso lange schon denkt und liest und fühlt und lacht Gimmler mit Ibsen. Er hat seine Übertragungen in regelmäßigen Abständen revidiert. So sind die Texte aktuell geblieben, und zugleich von einer zeitlosen philologischen Genauigkeit. "Dieser Autor und seine angeblich so ,sicheren' Stücke können brandgefährlich für unser seelisches Gleichgewicht sein. Ibsen ist nie harmlos. Darin sehe ich vor allem die Aktualität: seine radikale Reduktion aller zeittypischen Probleme, jenseits aller philosophischen und psychologischen Moden, auf die wenigen, aber essentiellen Werte des Menschen wie Liebe, Tod, Glück, Phantasie und genuine Produktivität." (Heiner Gimmler über Henrik Ibsen) Der Band enthält folgende Dramen: Peer Gynt Stützen der Gesellschaft Ein Puppenheim (Nora) Gespenster Ein Volksfeind Die Wildente Rosmersholm Die Frau vom Meer Hedda Gabler Baumeister Solness Klein Eyolf John Gabriel Borkman Wenn wir Toten erwachen

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Dramen in einem Band
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Zum 100. Todestag von Henrik Ibsen am 23. Mai 2006 veröffentlicht der Verlag der Autoren alle maßgeblichen Dramen des norwegischen Klassikers in einem Band. Die Ausgabe enthält sowohl die berühmten realistischen Stücke und Ibsens großes "dramatisches Gedicht in 5 Akten", Peer Gynt, als auch unbekanntere Stücke wie Ibsens letztes Werk Wenn wir Toten erwachen. Ergänzt wird die Ausgabe durch Anmerkungen des Übersetzers zu allen dreizehn in diesem Band versammelten Dramen. Heiner Gimmler, geboren 1940, ist studierter Skandinavist und passionierter Übersetzer. Als Dramaturg hat er an fast allen großen deutschen Bühnen gearbeitet. Seine Übersetzungen zeichnen sich durch Prägnanz und Knappheit aus. Sie zeigen uns Ibsen in moderner Gestalt, frei vom Staub älterer, wortreicher, heute umständlich wirkender Übersetzungen, unter dem die scharfen Konturen der Originale lange Zeit verschwunden waren. Mit der Genauigkeit des Skandinavisten und dem Gespür des erfahrenen Theaterdramaturgen für Dialog und Gestik hat Gimmler den Ibsen unserer Zeit geschaffen, einen Ibsen, der an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in Gimmlers meisterlichen Übersetzungen immer wieder gespielt wird. Über 200 Inszenierungen seiner Ibsen-Übertragungen sprechen für sich. Sie wurden bereits von Regie-Legenden wie Ingmar Bergmann, Manfred Wekwerth, Peter Palitzsch und Rudolf Noelte inszeniert. Aber auch die jüngeren namhaften Regisseure wie Andreas Kriegenburg und Elmar Goerden greifen auf Gimmlers Ibsen-Fassungen zurück. "Henrik Ibsen, deutsch von Heiner Gimmler" ist somit inzwischen deutsche Theatergeschichte. Seit mehr als 30 Jahren prägen seine Übersetzungen die Ibsen-Rezeption an den deutschsprachigen Bühnen. Ebenso lange schon denkt und liest und fühlt und lacht Gimmler mit Ibsen. Er hat seine Übertragungen in regelmäßigen Abständen revidiert. So sind die Texte aktuell geblieben, und zugleich von einer zeitlosen philologischen Genauigkeit. "Dieser Autor und seine angeblich so ,sicheren' Stücke können brandgefährlich für unser seelisches Gleichgewicht sein. Ibsen ist nie harmlos. Darin sehe ich vor allem die Aktualität: seine radikale Reduktion aller zeittypischen Probleme, jenseits aller philosophischen und psychologischen Moden, auf die wenigen, aber essentiellen Werte des Menschen wie Liebe, Tod, Glück, Phantasie und genuine Produktivität." (Heiner Gimmler über Henrik Ibsen) Der Band enthält folgende Dramen: Peer Gynt Stützen der Gesellschaft Ein Puppenheim (Nora) Gespenster Ein Volksfeind Die Wildente Rosmersholm Die Frau vom Meer Hedda Gabler Baumeister Solness Klein Eyolf John Gabriel Borkman Wenn wir Toten erwachen

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Stand: 26.02.2020
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Zu: Sick, Bastian, "Der Dativ ist dem Genitiv s...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Geschichte der sprachlichen Zweifelsfälle, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor des Buches "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod", Bastian Sick, studierte Geschichtswissenschaft und Romanistik, arbeitete als Lektor und Übersetzer, Dokumentationsjournalist, war Mitarbeiter von SPIEGEL ONLINE und ist seit 2003 als Autor für die Kolumne "Zwiebelfisch" tätig. Im Folgenden werden wir uns besonders mit der Frage beschäftigen, ob man ein Germanist sein muss, um sich mit den Zweifelsfällen der deutschen Sprache auseinanderzusetzen. In dieser Hausarbeit möchten wir überprüfen, ob die in seinem Buch aufgeführten Phänomene von Bastian Sick auch in linguistischer Hinsicht als Zweifelsfälle zu verstehen sind. Des weiteren werden wir nachvollziehen, wie bzw. ob seine ausgesprochenen Empfehlungen wie in seinem Vorwort angekündigt von den verwendeten Grammatiken abweichen und was im Kontext zu diesen vorgestellten Problemen vorgeschlagen wird. Dabei können wir nicht auf die besonderen stilistischen Zweifelsfälle, die in "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" vorgestellt werden, eingehen, da die Überprüfung dieser sprachlichen Varianten die Möglichkeiten und den Rahmen der Hausarbeit überschreiten würde. Außerdem vermuten wir, dass es dazu oft keine sicheren Quellen gibt und damit der Zweifelsfall zwar als solcher kategorisiert werden kann, allerdings keine allgemeine Richtung in der deutschen Sprache zu erkennen ist. Und auf diese wollen wir uns hier besonders konzentrieren. Des weiteren ist das Buch mit 229 Seiten sehr umfangreich, so werden wir nicht alle vorgestellten Zweifelsfälle näher beleuchten können. Die Unterteilung der Hausarbeit in die Unterpunkte 3. und 4. dient lediglich der leichteren Unterscheidung der Teile, der dritte Teil ist von Frau Plenge geschrieben und der vierte von Frau Beneze. Die übrigen Teile sind das Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit.In seinem Buch gibt Sick keine Bibliographie an. Die Tabellen, welche er vielen seiner Kolumnen nachstellt, scheinen eine eigene Interpretation zu sein, jedenfalls gehen diese nicht auf eine gesicherte und nachvollziehbare Quelle zurück. An einigen Stellen beruft er sich jedoch auf den Duden, doch auch dazu werden keine weiteren Angaben gemacht. Einzig der Duden-Band 9 (Richtiges und gutes Deutsch) und der Duden-Band 11 (Redewendungen) werden genannt.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.02.2020
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Der letzte Mensch
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«In 'Der letzte Mensch'», schreibt der Übersetzer Jürg Laederach zu «Le dernier homme», «vollzieht Blanchots Erzähler mit seinem Blick eine Zangenbewegung um eine einzige Person, man könnte sie einen zerfledderten Absolutisten oder ein Treppen steigendes, durch Krankheit heruntergekommenes Absolutum nennen. Der Leser hat sich inzwischen an Blanchots Leidenschaft für jede Art des umkreisenden Umwegs gewöhnt, und so gibt es auch in diesem Bericht keine Unternehmung und kein Vorgehen, das sein Ziel anders als über sein diametral Entgegengesetztes ansteuert. Ist von dem Zerfledderten viel zu berichten? Der Erzähler findet nein, also berichtet er unermüdlich. Ist der Zerfledderte, der seinen eigenen Worten nach wie ein Wolf heult, etwa ein Hochgestellter? Der Erzähler bejaht es, um ihn besser erniedrigen zu können. Dringt Blanchots Erzähler hier grundsätzlich in die Verehrung, in die Christologie ein? Er möchte sich dem nicht verschließen und schlägt deshalb konsequent, verbissen und gegen sich selber auf jede Form von Devotion ein. In 'Der letzte Mensch' sind jegliche Direktheit und Unmittelbarkeit seit urvordenklichen Zeiten abhanden gekommen. Des Erzählers Programm wird zusätzlich befrachtet. Jederzeit läuft er Gefahr, dass der Beschriebene oder das Beschriebene zur Spiegelfläche und damit zur eigenen Person, ihrer angegriffenen, kniefällig verehrten Ungeheuerlichkeit werden.» Mit «Der letzte Mensch» veröffentlichen wir eine zweite Erzählung von Maurice Blanchot in der Übersetzung von Jürg Laederach. Zu dessen Übersetzungskunst anlässlich der Veröffentlichung von «Im gewollten Augenblick» schrieb Joseph Hanimann in der FAZ: «Der vor zwei Jahren verstorbene Maurice Blanchot handhabte die alle Dinge und Ereignisse aufs selbe Unwirklichkeitsfeld einebnende Erzählkunst mit solcher Perfektion, daß jeder Übersetzungsanlauf an den Rand des Unmöglichen führen muß. Dieser Rand läuft, weit entfernt von der geballten Ausdruckskraft eines Genet oder Céline, bei Blanchot durch die stimmlose 'écriture blanche', praktisch durch Roland Barthes' Nullpunkt des Schreibens. Im sicheren Abstand zwischen Übersetzertreue und eigenem Erzählton, der aus Laederachs Büchern bekannt ist, wird mitunter eine faszinierende Komplizenschaft trotz der Distanz zwischen Übersetzer und Autor spürbar. Wo die Sprache nicht zur Welt, sondern immer nur zur Wortspur einer sich entziehenden Welt führt, ist es wohl besser, dem Übersetzer sieht mitunter ein Schriftsteller über die Schulter.»

Anbieter: Dodax
Stand: 26.02.2020
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Dramen in einem Band
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Zum 100. Todestag von Henrik Ibsen am 23. Mai 2006 veröffentlicht der Verlag der Autoren alle maßgeblichen Dramen des norwegischen Klassikers in einem Band. Die Ausgabe enthält sowohl die berühmten realistischen Stücke und Ibsens großes „dramatisches Gedicht in 5 Akten“, Peer Gynt, als auch unbekanntere Stücke wie Ibsens letztes Werk Wenn wir Toten erwachen. Ergänzt wird die Ausgabe durch Anmerkungen des Übersetzers zu allen dreizehn in diesem Band versammelten Dramen.Heiner Gimmler, geboren 1940, ist studierter Skandinavist und passionierter Übersetzer. Als Dramaturg hat er an fast allen großen deutschen Bühnen gearbeitet. Seine Übersetzungen zeichnen sich durch Prägnanz und Knappheit aus. Sie zeigen uns Ibsen in moderner Gestalt, frei vom Staub älterer, wortreicher, heute umständlich wirkender Übersetzungen, unter dem die scharfen Konturen der Originale lange Zeit verschwunden waren. Mit der Genauigkeit des Skandinavisten und dem Gespür des erfahrenen Theaterdramaturgen für Dialog und Gestik hat Gimmler den Ibsen unserer Zeit geschaffen, einen Ibsen, der an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in Gimmlers meisterlichen Übersetzungen immer wieder gespielt wird. Über 200 Inszenierungen seiner Ibsen-Übertragungen sprechen für sich. Sie wurden bereits von Regie-Legenden wie Ingmar Bergmann, Manfred Wekwerth, Peter Palitzsch und Rudolf Noelte inszeniert. Aber auch die jüngeren namhaften Regisseure wie Andreas Kriegenburg und Elmar Goerden greifen auf Gimmlers Ibsen-Fassungen zurück.„Henrik Ibsen, deutsch von Heiner Gimmler“ ist somit inzwischen deutsche Theatergeschichte. Seit mehr als 30 Jahren prägen seine Übersetzungen die Ibsen-Rezeption an den deutschsprachigen Bühnen. Ebenso lange schon denkt und liest und fühlt und lacht Gimmler mit Ibsen. Er hat seine Übertragungen in regelmäßigen Abständen revidiert. So sind die Texte aktuell geblieben, und zugleich von einer zeitlosen philologischen Genauigkeit.„Dieser Autor und seine angeblich so ‚sicheren’ Stücke können brandgefährlich für unser seelisches Gleichgewicht sein. Ibsen ist nie harmlos. Darin sehe ich vor allem die Aktualität: seine radikale Reduktion aller zeittypischen Probleme, jenseits aller philosophischen und psychologischen Moden, auf die wenigen, aber essentiellen Werte des Menschen wie Liebe, Tod, Glück, Phantasie und genuine Produktivität.“ (Heiner Gimmler über Henrik Ibsen)Der Band enthält folgende Dramen:Peer GyntStützen der GesellschaftEin Puppenheim (Nora)GespensterEin VolksfeindDie WildenteRosmersholmDie Frau vom MeerHedda GablerBaumeister SolnessKlein EyolfJohn Gabriel BorkmanWenn wir Toten erwachen

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Stand: 26.02.2020
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Dramen in einem Band
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Zum 100. Todestag von Henrik Ibsen am 23. Mai 2006 veröffentlicht der Verlag der Autoren alle massgeblichen Dramen des norwegischen Klassikers in einem Band. Die Ausgabe enthält sowohl die berühmten realistischen Stücke und Ibsens grosses „dramatisches Gedicht in 5 Akten“, Peer Gynt, als auch unbekanntere Stücke wie Ibsens letztes Werk Wenn wir Toten erwachen. Ergänzt wird die Ausgabe durch Anmerkungen des Übersetzers zu allen dreizehn in diesem Band versammelten Dramen. Heiner Gimmler, geboren 1940, ist studierter Skandinavist und passionierter Übersetzer. Als Dramaturg hat er an fast allen grossen deutschen Bühnen gearbeitet. Seine Übersetzungen zeichnen sich durch Prägnanz und Knappheit aus. Sie zeigen uns Ibsen in moderner Gestalt, frei vom Staub älterer, wortreicher, heute umständlich wirkender Übersetzungen, unter dem die scharfen Konturen der Originale lange Zeit verschwunden waren. Mit der Genauigkeit des Skandinavisten und dem Gespür des erfahrenen Theaterdramaturgen für Dialog und Gestik hat Gimmler den Ibsen unserer Zeit geschaffen, einen Ibsen, der an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in Gimmlers meisterlichen Übersetzungen immer wieder gespielt wird. Über 200 Inszenierungen seiner Ibsen-Übertragungen sprechen für sich. Sie wurden bereits von Regie-Legenden wie Ingmar Bergmann, Manfred Wekwerth, Peter Palitzsch und Rudolf Noelte inszeniert. Aber auch die jüngeren namhaften Regisseure wie Andreas Kriegenburg und Elmar Goerden greifen auf Gimmlers Ibsen-Fassungen zurück. „Henrik Ibsen, deutsch von Heiner Gimmler“ ist somit inzwischen deutsche Theatergeschichte. Seit mehr als 30 Jahren prägen seine Übersetzungen die Ibsen-Rezeption an den deutschsprachigen Bühnen. Ebenso lange schon denkt und liest und fühlt und lacht Gimmler mit Ibsen. Er hat seine Übertragungen in regelmässigen Abständen revidiert. So sind die Texte aktuell geblieben, und zugleich von einer zeitlosen philologischen Genauigkeit. „Dieser Autor und seine angeblich so ‚sicheren’ Stücke können brandgefährlich für unser seelisches Gleichgewicht sein. Ibsen ist nie harmlos. Darin sehe ich vor allem die Aktualität: seine radikale Reduktion aller zeittypischen Probleme, jenseits aller philosophischen und psychologischen Moden, auf die wenigen, aber essentiellen Werte des Menschen wie Liebe, Tod, Glück, Phantasie und genuine Produktivität.“ (Heiner Gimmler über Henrik Ibsen) Der Band enthält folgende Dramen: Peer Gynt Stützen der Gesellschaft Ein Puppenheim (Nora) Gespenster Ein Volksfeind Die Wildente Rosmersholm Die Frau vom Meer Hedda Gabler Baumeister Solness Klein Eyolf John Gabriel Borkman Wenn wir Toten erwachen

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Stand: 26.02.2020
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Gedichte
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Georg Friedrich Rudolph Theodor Herwegh war ein sozialistisch-revolutionärer deutscher Dichter des Vormärz und Übersetzer. Neben Georg Weerth gilt er als einer der bedeutendsten Dichter des deutschen Proletariats im 19. Jahrhundert. Herweghs teilweise bombastische, gelegentlich blutrünstige Lyrik aus dem sicheren Exil wie sein Versagen in tatsächlichen revolutionären Situationen wurde von Ulrich Enzensberger als eine Mischung aus Verbitterung und Verbiestertheit, aus Grosssprechertum und Gewaltbereitschaft gedeutet, die ebenso als stilistische Vorwegnahme des Wilhelminismus gesehen werden kann. Die Serie 'Meisterwerke der Literatur' beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung. Lesen Sie die besten Werke grosser Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors.

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